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Wie viel Kinderarbeit steckt in Schokolade?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Fairtrade Team der AvH wird von Frau Beck, Bildungsreferentin der Firma Gepa aus Wuppertal, direkt gelobt. Nicht immer wissen die Besucher bereits so viel über Kakao – wie er aussieht, wo er herkommt, wie er wächst und wer ihn erntet. Gemeinsam verteilen Frau Beck und das Team der AvH Kakaobohnen auf einer Weltkarte und lernen dabei, dass fast die Hälfte der weltweiten Kakaoproduktion aus Westafrika, genauer gesagt aus der Elfenbeinküste stammt. Die Gepa bezieht jedoch keinen Kakao von dort. Warum nicht? Es ist so gut wie unmöglich auszuschließen, dass keine Kinderarbeit hinter den Kakaobohnen der Elfenbeinküste steckt. Obwohl sich die weltweit führenden Schokoladenhersteller 2001 dazu verpflichtet haben bis 2008 die Kinderarbeit deutlich zu verringern, verstecken sie sich gerne am Ende der Lieferkette. Sie könnten gar nicht mit Gewissheit sagen, woher der Kakao für ihre Produktion stamme, da der Rohstoff an der Börse gehandelt werde. Wie die Realität in Westafrika tatsächlich aussieht, zeigen Ausschnitte einer Dokumentation des WDR „Die Wahrheit hinter dem Schokohasen: Kinderarbeit in der Kakaoindustrie?“. Das Team der AvH ist trotz des Wissens um Kinderarbeit von den Bildern und Informationen geschockt. Der etwas höhere Preis für Fairtrade Produkte ist auf einmal jeden Cent wert. Es schmeckt nicht nur besser, es genießt sich auch besser ohne schlechtes Gewissen. 

Und der Genuss soll natürlich auch für uns nicht zu kurz kommen. Die Gruppe darf die neuesten Schokoladen Riegel in vielen Geschmacksrichtungen probieren und mit Orangen Limonade den Durst der Anfahrt wegspülen.

Zum Schluss stöbert die Gruppe noch durch den angrenzenden Laden und sammelt viele Ideen für Neuheiten im Sortiment des Fairtrade Kiosks. 





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