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Erasmus im Bioenergiepark Saerbeck

 

 

 

 

 

 


 

 

Im Rahmen des Erasmus – Projektes besuchten die Schüler und Schülerinnen der drei Länder (Griechenland, Spanien und Deutschland) am 14.03.2024 mit ihren Lehrerinnen und Lehrern den Bio-Energiepark in Saerbeck. 

Der Ausflug hatte das Ziel, den Schülern praktische Einblicke in erneuerbare Energien und Umweltschutz zu geben.

Bis Ende 2010 wurden in Saerbeck noch Waffen und Munition der Bundeswehr gelagert, im Januar 2011 übernahm die Gemeinde Saerbeck das 90 Hektar große Gelände und entwickelte dort den Bioenergiepark (BEP Saerbeck). In diesem wird inzwischen durch Wind, Sonne und Biomasse genug Strom für bis zu 18000 Haushalte erzeugt. Im BEP wird nicht nur Strom erzeugt, sondern auch geforscht und unterrichtet, ein Teil des Parks steht unter Naturschutz. Auf dem Gelände des Bioenergieparks haben sich Unternehmen, Bildungseinrichtungen und weitere Nutzer angesiedelt, um die Energiewende zu unterstützen.

In kleinen Experimenten gingen die Schüler spannenden Fragen nach: „Wie viel Energie steckt in einer halben Walnuss? Ist Elefantengras eine gute Alternative zu Holzpellets in Heizungssystemen? Wie arbeitet ein Solarkollektor?“ Diese Fragen konnten dann praktisch erkundet und beantwortet werden.

Nach den Experimenten wurden die Schülerinnen und Schüler vom Team des Bioenergieparks durch die Anlage geführt. Dabei erklärten die Experten anschaulich, wie aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais und Gras Strom und Wärme erzeugt wird. Besonders beeindruckend fanden die Schülerinnen und Schüler dabei die großen Biogas-Anlagen und die Windkraftanlage des Bioenergieparks. Auch die ökologischen Aspekte kamen nicht zu kurz: So erfuhren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, dass das beim Abbau der Rohstoffe freiwerdende CO2 durch das Pflanzenwachstum wieder gebunden wird. Auch die Bedeutung von Biodiversität und Artenschutz in der landwirtschaftlichen Produktion wurde thematisiert.

Insgesamt war der Besuch im Bio-Energiepark ein tolles Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler. Es war eine großartige Gelegenheit, das Verständnis für erneuerbare Energien und Umweltschutz zu fördern und den Schülerinnen und Schülern praktische Erfahrungen zu vermitteln.

 

 












 

 

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